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Diese Pfeife ist ein handgefertigtes
Einzelstück. Das Bruyèreholz stammt aus Südfrankreich. Urs Tschumi
hat den Rohling während eines Jahres mittels einem von ihm
entwickelten Verfahren zusätzlich gelagert.
Die durchschnittliche Bearbeitung
einer Tabakpfeife liegt bei zwölf Stunden. Die einzelnen Schritte, so
der Pfeifenbauer:
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Rohlinge hoher Qualität suchen und
finden
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Die Idealform für diesen Rohling
erkennen und aufzeichnen
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Die Bohrung vornehmen; die Bohrung
des Rauchkanals muss an der tiefsten Stelle des Brandraumes
ankommen. Ist die Bohrung falsch oder schlecht, kann der
Pfeifenbauer ein neues Stück nehmen.
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Das Mundstück wird ausgesucht,
angepasst und eingepasst.
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Zunächst wird der „Stiefel“
ausgesägt, dann mit Schleifpapier die vorgesehene Form geschliffen.
Folgendes Schleifpapier nimmt Urs Tschumi: 60er, 80er, 150er
Schleiftuch, 240er, 400er, 600er und 1000er
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Dann beizt er die Pfeife. Nur
aussen. Sein Trick: Er steckt einen Korkzapfen in die
Brandraumöffnung. Er liebt Gegenbeizen, d.h. zunächst wird dunkel
gebeizt, nach dem Trockenen wird mit dem feinsten Schleifpapier die
Farbe fast komplett entfernt, um anschliessend die Pfeife hell zu
beizen.
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Nach dem erneuten Trocknen wird
sie mit flüssigem Bienenwachs eingewachst und poliert.
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Als letzter Schritt wird die
Pfeife mit Carnaubawachs hochglanzpoliert.
Urs
Tschumi macht eine Pfeife grundsätzlich in einem Zug. Er beginnt am
Morgen und arbeitet daran bis sie fertig ist.
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